Beschaffungspläne laufen - uns fehlen noch 25'000 Unterschriften

Die geplante Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen ist in vollem Gange. Nach den aufwändigen und teuren Tests der drei Kandidaten (Rafale von Dassault, Gripen von Saab, Eurofighter von EADS) mussten nun die drei Bewerber eine zweite Offerte einreichen. Das ganze Verfahren ist sehr langwierig und komplex und die Firmen investieren Millionen von Franken in ihre Werbekampagnen. Klar, dass sich diese Investitionen lohnen müssen - so machen die Firmen auch alles, dass ihr Kampfjet die Ausscheidung gewinnt. Ob dies nur mit legalen und legitimen Mitteln geschieht sei dahingestellt - schliesslich ist bekannt, dass alle drei Firmen bei Beschaffungen in anderen Ländern hohe Summen in lusche "Beratungsmandate" investiert haben.

Das Verfahren nachzuvollziehen ist für uns nicht-eingeweihte fast unmöglich. Die Kampfjetbeschaffer wollen die Gewichtung der Evaluationskriterien nicht öffentlich machen, und man kann schon den Eindruck erhalten, dass sich diese täglich ändert - mal war die Rede davon, dass die Bomberfähigkeit ein nachgelagertes Kriterium sei, später wurde bekannt, dass dies keineswegs der Fall ist und das VBS grossen Wert darauf legt, dass die Kampfjets Bomben abwerfen können. Einzig die Lärmwerte der drei Kandidaten soll jetzt bekannt gemacht werden. Offenbar ist der öffentliche Druck zu gross geworden.

In vollem Gange ist zum Glück auch die Initiative gegen den geplanten Kauf. Noch fehlen jedoch 25'000 Unterschriften, es ist also dringend nötig, dass sich jede und jeder für die Unterschriftensammlung engagiert.

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